Das Maskuline, das Feminine & unser Umgang mit Tieren

Auch heute bitte ich dich, liebe Leserin, lieber Leser, der Schwingung meiner Worte zu folgen und sie zu erfassen. Wieder schlage ich einen weiten Bogen, stelle dabei vieles verkürzt dar und beleuchte ganz sicher nicht alle Aspekte des Seins. Es ist so vielfältig und komplex, dass mir das in einem Blogbeitrag nicht möglich ist.

Ich bitte dich, erst zu schauen, was in dir berührt wird und dann zu reagieren. Vermutlich ist mein Thema gut geeignet, um jede Menge Widerspruch zu provozieren. Das ist in Ordnung. Natürlich. Doch vorher schau bitte, wo dich meine Worte berühren, nicht um mir einen Gefallen zu tun, sondern dir selbst und vielleicht ja auch den Tieren.

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Veganismus & blinde Flecken

Vorneweg möchte ich einige Dinge klar stellen. Zunächst einmal habe ich absolut kein Problem mit vegetarischer oder veganer Lebensweise. Wer sich auf diese Weise ernähren möchte und wem es gut tut, möge dies so tun. Des Weiteren gehört aus meiner Sicht alles abgeschafft, was Tiere leiden lässt: Massentierhaltung, die heutige industrielle Art der Schlachtung, Medikamente, das Wegnehmen von Jungtieren, Respektlosigkeit und Unachtsamkeit jeder Art. Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.

Den Trend zur vegetarischen und veganen Ernährungsweise empfinde ich als eine Gegenbewegung zur Tierquälerei und das Sich-über-die-Tiere-stellen des Menschen. Das scheint mir wichtig und notwendig. Allerdings nehme ich bei großen Teilen dieser Bewegung den einen oder anderen blinden Fleck wahr. Immer wieder gerate ich in Diskussionen mit äußerst aggressiven Veganern (Vegetarier habe ich bisher eher gemäßigter erfahren). Aggressiv werden sie, wenn ich erzähle, dass ich Fleisch (wenig und ausgesucht) und Fisch (öfter und vorher wild lebend) esse.

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