Eine kleine Übung in Selbstliebe

Ich habe beschlossen, hier immer mal wieder kleine Übungen in Selbstliebe zu veröffentlichen. Diese erste Übung kannst du immer dann nutzen, wenn du Angst hast. Angst z.B. vor dem nächsten Schritt oder einem Mangel, welcher Art auch immer. Du kannst sie oft wiederholen und auch abwandeln, wie du es brauchst. Und jetzt geht es auch schon los.

Schließe deine Augen und atme sieben Mal tief ein und aus. Bei jedem Einatmen holst du dich selbst zurück in dein Herz, in welcher Dimension, Zeit, in welchen Räumen, wo auch immer du gerade bist. Beim Ausatmen formst du eine Kugel, die mit jedem Atemzug größer und kraftvoller wird. Fülle sie mit einer Farbe deiner Wahl – einer Farbe, die dir hier und jetzt wohl tut. Spüre, wie allein diese Kugel mit der Farbe dich nährt.

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Ein Hohelied auf Vater Tod

Vor ein paar Tagen unterhielt ich mich mal wieder mit einer Freundin. Sie bat mich um eine Idee, wie sie eine energetische Tür schließen könne, bei der es ihr schwer fiel, sie hinter sich zu zu machen. Der erste, der mir dazu als hilfreich einfiel, war Vater Tod. Er ist der tollste Überdieschwellehelfer, den ich kenne. Doch meine Freundin meinte, der sei ihr zu hart. Ihr falle bei Vater Tod immer das Gerippe mit dem schwarzen Umhang und der Sense ein. Und ich antwortete, dass ich genau den meine.

Und dann kam ich ins Schwärmen.

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Dunkle Wesen und ihre Liebe

Erzengel Luzifer

Er stand seinerzeit lange in einer Ecke meines Zimmers. Er war dort einfach nur. Damals hatte ich noch Angst vor dem Dunkel und dem, was wir gemeinhin das Böse nennen. Und erst recht hatte ich Angst vor Dämonen und am meisten vor Luzifer. So räucherte und betete ich, sprach Invokationen und was nicht alles. Nichts half. Ich bekam ihn dort nicht weg. Er war und blieb einfach dort.

Eines Tages nach Monaten voller Angst und Kampf gab ich auf und stellte mich ihm. Ich fragte ihn, wer er sei und was er wolle. Er antwortete, er sei Erzengel Luzifer und wolle mir erklären, was sein Job sei. Er erzählte mir, dass wir vor etlichen Jahrtausenden als Menschenkollektiv beschlossen hätten, vollkommen ins Vergessen zu gehen und das Dunkel zu erforschen. Wir wollten wissen, wie sich Krieg, Folter, Krankheit, Tod usw. usf. anfühlen. Wir wollten all das aber auch erschaffen, um etwas zu haben, das sich wie das Gegenteil der Liebe anfühlt, um die Liebe deutlicher und vor allem verkörpert zu erfahren und nicht mehr „nur“ als geistiges Prinzip, das wir ohnehin schon kannten.

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