Die Sicherheit des Gewohnten

Ich habe eine Klientin, die sehr ehrlich mit sich selbst und mit anderen ist. Nach einer schamanischen Arbeit mit ihr, erzählte sie mir einige Tage später, dass es ihr besser ginge und mit diesem Umstand zu tun hätte. Es würde einige Zeit brauchen, dass sie sich daran gewöhnt.

Dass ihr das so aufgefallen ist und sie es so klar benennen konnte, fand ich großartig.

Ich konnte dieses Phänomen an mir selber und auch an anderen Menschen ebenfalls immer wieder einmal beobachten. Da gibt es Einstellungen, äußere Umstände, alte Emotionen, die uns nicht gut tun oder gar Angst machen und dennoch verändern wir nichts, einfach aus dem Grund, dass wir diese Angst, Emotionen, Umstände kennen. Durch dieses Kennen, durch diese Gewohnheit erfahren wir – so paradox das auch immer sein mag – Sicherheit.

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Ein weiblicher Weg der „Erleuchtung“

Mal wieder hatte ich ein Gespräch mit meiner Freundin Monika.

Sie erzählte mir von sehr archaischen Kräften, von Energien, die sehr unstrukturiert, gefühlt dem Zufall ausgeliefert, vor und während der Erschaffung der Erde gewaltet haben. Wenn Monika sich erdet und sich noch ein wenig weiter nach unten gleiten lässt, kann sie diese Kräfte wahrnehmen. Sie erzählte, dass es sie jedes Mal Mut kostet, wenn sie sich mit diesen archaischen Kräften verbindet, denn sie fühlt es so, dass sie sich dann vollkommen hingibt und auch ausgeliefert ist.

Ich spürte ihren Worten und der beschriebenen Energie nach und kam in vollkommene Freude und den Spaß am Erschaffen, Entdecken, Spielen. Es fühlte sich für mich nicht an, wie eine Gewalt, die außerhalb meiner selbst existiert, sondern es sind Kräfte in mir. Ich hatte nicht das Gefühl von ausgeliefert sein. Ich hatte vielmehr das Gefühl von „ich gebe mich mir selbst hin“.

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Liebe & Beziehung

Heute habe ich wieder gelesen, dass die Liebe keine Bedingungen stellt. Wenn wir Erwartungen hätten, dann wäre dies ein Deal und keine Liebe. Diese Aussage möchte ich gerne ein wenig genauer untersuchen.

Beginnen wir doch mal mit dem Wort Liebe. Was genau beinhaltet sie? Was meinen wir, wenn wir dieses Wort sagen? Meinen wir die romantische Liebe, die Geschwisterliebe, die Mutterliebe oder die eines Opas, meinen wir die Liebe der Natur oder gar die allumfassende Liebe des Universums?

Für mich ist Liebe die Energie, die alles umfasst und beinhaltet. Sie ist schlichtweg ein Synonym für Alles, für das All-Es. So kann ich der Aussage, sie stelle keine Bedingungen sehr gut zustimmen, denn das hieße, dass sie etwas ausschließt und das geht, so wie ich es erfahre, einfach nicht. Liebe ist der Urstoff des Lebens. Aus ihr ist alles gemacht uns selbst inbegriffen.

Doch was genau heißt das nun im Alltag?

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