Gefühle im öffentlichen Raum

Im April diesen Jahres war ich bei einem Vortrag über Inklusion und Exklusion von einem Doktor der Philosophie dabei. Schon während des Zuhörens gingen mir viele Gedanken und eben auch Gefühle durch meine Sinne. Und so habe ich mich entschieden, diesem Professor eine Mail zu schreiben, die ich heute hier mit euch teilen möchte. Ich finde es wichtig, darüber zu reden, dass Gefühle in der Öffentlichkeit, in den gesellschaftlichen Strukturen und auch in der Schule, an der Uni und überall endlich ihren Raum bekommen.

Selbstverständlich ändere ich den Namen des Doktors

Sehr geehrter Herr Dr. X,

mein Name ist Tanja Richter. Wir haben uns bei einer Lehrerfortbildung zum Thema Inklusion kennen gelernt. 

Sie haben dort einen Vortrag über Inklusion und Exklusion gehalten. Ihr Vortrag hat mich lange beschäftigt und tut das auch immer noch. Ich habe bis jetzt darüber nachgedacht, ob ich noch einmal mit Ihnen in Kontakt trete. Nun habe ich mich also zu einem Ja entschieden, denn ich halte es für wichtig.

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Das Maskuline, das Feminine & unser Umgang mit Tieren

Auch heute bitte ich dich, liebe Leserin, lieber Leser, der Schwingung meiner Worte zu folgen und sie zu erfassen. Wieder schlage ich einen weiten Bogen, stelle dabei vieles verkürzt dar und beleuchte ganz sicher nicht alle Aspekte des Seins. Es ist so vielfältig und komplex, dass mir das in einem Blogbeitrag nicht möglich ist.

Ich bitte dich, erst zu schauen, was in dir berührt wird und dann zu reagieren. Vermutlich ist mein Thema gut geeignet, um jede Menge Widerspruch zu provozieren. Das ist in Ordnung. Natürlich. Doch vorher schau bitte, wo dich meine Worte berühren, nicht um mir einen Gefallen zu tun, sondern dir selbst und vielleicht ja auch den Tieren.

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Die Wahrheit & das All-Es

Ich hatte in der letzten Zeit mehrfach Zusammenstöße mit Menschen, die ihren Weg bewusst spirituell gehen und der Meinung sind, es gäbe nur eine Wahrheit. Diese Zusammenstöße waren jedes Mal eher der unangenehmen Art. Deswegen ist es mir wichtig, dieses Thema mal genauer zu beleuchten.

Worüber ich mir ganz und gar nicht sicher bin, ist, ob es denn tatsächlich nur eine Wahrheit geben kann. Und wenn ja, ob diese dann statisch und unveränderlich ist. Ich tendiere dazu zu sagen, dass das nicht so sein kann. Denn schaue ich in das Universum, sehe ich Leben und wenn ich mir Leben anschaue, sehe ich permanente Veränderung.

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